Hans Gerzlich – So kann ich nicht arbeiten

http://www.gerzlich.de/

Samstag, 26. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Diplom-Ökonom Hans Gerzlich hat sich in der Büro-Arena unter jene Gladiatoren gemischt, die ihren überfüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben verwechseln, deren Freizeit Rufbereitschaft heißt und auf deren Grabstein steht: Er brannte für seinen Job… aus. Staubtrocken und bleistiftspitz knöpft sich der Kabarett-Seiteneinsteiger DAS brandaktuelle Thema Nr. 1 unserer schönen neuen Arbeitswelt vor: Burnout! Dazu hat der Gelsenkirchener Schreibtischtäter mit seinem Publikum im Wartezimmer seines Therapeuten Platz genommen. Man kommt ins Gespräch – auch wenn nur einer spricht. Dabei präsentiert uns der ehemalige Marketing-Referent mit strammem Aufwärtshaken und besten Nehmerqualitäten den geistig-moralischen Kontostand unserer Schicksalsgemeinschaft, gewürzt mit Bonmots aus dem alltäglichen BüroWahnsinn: Gerzlich plaudert aus, warum Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen sollten, wieso unkoordiniertes, chaotisches Durcheinander heute Multitasking heißt und warum Ihre Einkommenshöhe von Ihrer Schuhgröße abhängt. Feinsinnig in der Betrachtung, konsequent in der Bilanz. Und es gibt trotzdem was zu
lachen. Sogar ’ne ganze Menge. Andauernd. Ständig. In einem durch gewissermaßen. Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken und der Kopf beginnt zu rumoren – schrieb die Presse. Kabarett heute eben.

Stephan Bauer – Vor der Ehe wollt ich ewig leben

http://www.stephanbauer-kabarett.de/

Freitag, 25. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: Vor der Ehe wollte ich ewig leben. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… – und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.

Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.

Die Ehe hat doch auch ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus…

Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“

Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“.

Philipp Weber – DURST – Warten auf Merlot

http://www.weberphilipp.de/

Samstag, 29. Juli 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Vernünftiges Trinken will gelernt sein. Millionen Deutsche schlucken heute missbräuchlich Alkohol. Im letzten Jahr mussten deshalb 23000 Rentner stationär behandelt werden. Wie heißt es so schön: „Viele ältere Menschen müssen nachts öfters raus“. Es wird aber nie gesagt wohin. Jetzt wissen wir es: Zur Ü-80-Party mit betreutem Trinken! Auch die Leistungsträger dieser Gesellschaft langen kräftig zu. Es gibt Krankenhäuser, da schwankt die Chefarztvisite als Polonaise ins Zimmer. Und im Flugzeug kann man nicht mehr sicher sein: Wer hat mehr getankt, die Maschine oder der Pilot? Droht Deutschland in seinem eigenen Durst zu ertrinken?

Die Antwort auf diese bierernsten Fragen ist erschütternd komisch: Tee macht fahruntüchtig ab 0,8 Kamille. Kakao ist Koks für Kinder. Milch ohne Fett ist keine Milch, sondern Quatsch. Für eine gute Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Der Mensch lebt nicht allein von Kefir. Stille Wasser sind nicht tief, sondern teuer.

Doch der eigentliche Skandal ist, was dem Menschen im Lande des Reinheitsgebotes als trinkbar vorgesetzt wird: Red Bull! Das Zeug schmeckt wie der Morgenurin eines zuckerkranken Gummibärchens. Manche glauben sogar, dass da Stierhodenextrakt drin ist. Dann wäre Red Bull kein Energydrink, sondern eine Ochsenschwanzsuppe. Oder Nektar! Ein Drittel der Deutschen halten einen Frucht-Nektar für ein besseres Getränk als einen Fruchtsaft. Dabei müssen in Nektar gerade mal 5 % Frucht enthalten sein. Der Rest ist Wasser, Zucker, Farbstoffe … Wenn Sie ein „Shampoo Kiwi-Mango“ kaufen, haben Sie mehr Obst im Korb. Lug und Betrug wohin das Auge schweift.

Wer bringt Klarheit in die trüben Gewässer der deutschen Trinkkultur? Philipp Weber. Der studierte Chemiker und Biologe ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. Der Autor und Macher des Sensations-Programms FUTTER – streng verdaulich widmet sich nun den flüssigen Gaumenfreuden. „DURST – Warten auf Merlot“ ist ein furioses Meisterwerk der komischen Volksaufklärung. Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Doch vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

(Wer nach diesem Abend kein Kind von ihm will, war in einer anderen Vorstellung.)

REGIE: Georg Koeniger

Es dauert keine fünf Minuten, bis Philipp Weber das Publikum in Hochstimmung versetzt hat. Pausenlos lässt der Turboquassler in der Lach- und Schießgesellschaft die Pointen prasseln. In „Durst – Warten auf Merlot“ räumt er mit Gesundheitsmythen auf, echauffiert sich kreischend und quiekend über Zeitgeist-Idiotien wie den Bionade-Hype, die Umdeklarierung von bulgarischem Leitungswasser zum Edelgetränk und den Aluminiumverbrauch pro Nespresso-Kapsel. Süddeutsche Zeitung

Wie in einer musikalischen Fuge, feuerte der virtuose Spachkünstler seine Salven ohne Unterbrechung ins Publikum, die mit stürmischen Applauskanonaden beantwortet wurden. Main-Post

Hingehen, anschauen, lachen, lernen, sich einfach gut unterhalten und gleichzeitig informiert fühlen. Durststrecken sind bei diesem brillant recherchierten und mitreißend präsentierten Programm keine zu erwarten. curt-Magazin

Scharfsinnige Beobachtungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, perfekt gesetzte Pointen und ein ordentliches Paket an Selbstbewusstsein. (…) Das ist das Erfolgsrezept des deutschen Kabarettisten Philipp Weber. Passauer Neue Presse

Schlag auf Schlag folgten die Pointen, aus Gedankenfäden intelligent zusammengesponnen und in (öko-)witzige Formulierungen gewoben. Main-Echo

philippweber_durst_14

Thilo Seibel – Das Böse ist verdammt gut drauf

https://www.thiloseibel.de/

Freitag, 28. Juli 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Politisches Kabarett von Thilo Seibel

Das Böse in der Politik? Albern! Demokratisch gewählte Politiker entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen. Wie sollen die böse sein? Die drollige Frau mit der handgeformten Raute vor dem Oberkörper, der zum Superminister aufgeblasene Goslarer und die Pippi-Langstrumpf-Interpretin aus der Voreifel? Selbst wenn ein Horst Seehofer heute Böses täte, würde er schon morgen wieder das Gegenteil fordern. Politik ist heute schlimmstenfalls eine unauffällige Form von Bewußtlosigkeit.

Oder?
Welch verhängnisvoller Trugschluss…!

Das Böse hat sich weiterentwickelt. Es hat auf einer Business-School studiert, umgibt sich mit Juristen und Beratern und arbeitet mit effektiven kleinen Grausamkeiten: Agrarsubventionen, Drittstaatenregelung, Rüstungsexporte, Feste der Volksmusik. Es überschüttet uns mit einem bunten Reigen aus Geländelimousinen, Einschaltquoten und Billigflügen. Es ist so verdammt gut drauf – vor Freude tanzt es bei Bundespressebällen die Kanzlerin schwindelig und säuft auf Spendengalas den Champagner leer.

Wo genau lauert es? Der Teufel steckt im Detail – also zerrt Thilo Seibel ihn aus Spionageverträgen, Regierungsmitgliedern, Freihandelsabkommen und Heino-CDs heraus. Dann peitscht mit Pointen darauf ein und liefert das Böse dem Publikum aus. Ohne Auslieferungsvertrag, aber mit Genuss.

Regie: Hans Holzbecher

 

 

 

 

 

 

Johannes Flöck – Neues vom Altern

http://www.johannesfloeck.de

Samstag, 24. Juni 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Das neue Programm von JohanneJos Flöck macht glücklich! Denn es öffnet Ihnen die Augen, altersbedingte Veränderungen positiv zu sehen.

In einer Zeit, in der „Happy und Birthday“ getrenn- te Wege gehen und der Kopf Vorschläge erteilt die der Körper nicht mehr erfüllen kann (will), entgegnet Flöck dem Wandel mit Pragmatismus und einer ge- hörigen Portion Selbstironie: „Ich sehe die Welt jetzt mit anderen Augen – und das klappt sehr gut, dank nachlassender Sehstärke.“

Er nimmt die Veränderungen des Älterwerdens wahr und beschreibt sie mit Geschichten, die aus dem Leben gegri en und deshalb für jeden so unterhalt- sam sind. Dabei fasziniert er mit seiner umwerfenden Mimik.

Johannes Flöck – ein Brückenbauer zwischen wissen- schaftlichen Erkenntnissen und humorvoller Lebens- wirklichkeit eines in die Jahre Kommenden. Er sieht es relativ: „Für meine Eltern bin ich noch jung, meistens „unser Jung“, für meine Nichte dagegen bin ich schon halb tot. Sie hat gerade in der Schule gelernt in Hun- dejahren zu rechnen.“

Charmant und gekonnt demonstriert Johannes Flöck seinem Publikum in „Neues vom Altern“ wie man das Älterwerden mit Humor nimmt und ihm seine komi- schen Seiten abgewinnt.

pressefoto-neuesKurzvita

Johannes Flöck tourt seit 2002 mit seinen Programmen durch Deutschland.

Er ist zudem seit vielen Jahren gern gesehener Gast in vielen TV-Shows (Quatsch Comedy Club, Pro 7 / Nightwash, einsfestival / Come- dyCentral, ComedyNacht, RTL u.v.a.).

2003 belegte er den 2.Preis beim FFN Co- medy-Award, war Halbfinalist bei StarSearch (Sat.1) und 2004 Finalist beim Hamburger Co- medy Pokal. 2007 wurde er zum Comedy King bei Radio BIG FM gewählt. 2011 hat er sein ers- tes Buch „Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen“ (Fischer Verlag) herausgebracht. 2013 gewann er den „NDR Comedy Contest“.

Matthias Jung – Generation Teenietus

http://jungmatthias.de

Freitag, 23. Juni 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Spaßpädagogik für die ganze Familie

Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende?

Matthias Jung ist studierter Diplom-Pädagoge und DER Jugend-Experte auf deutschen Kabarett-Bühnen. Er nimmt Sie mit auf eine Reise ins Unbekannte: In die Welt der heutigen Jugendlichen und Teenager. Sie leben LAUT! Und wir haben nicht die LEISEste Ahnung! Aber chillt mal! Matthias Jung kommt zur Hilfe.

Das ist die Pubertät: Eltern nerven, Schule ist out und WhatsApp ist lebenswichtig. Und in den Kinderzimmer sieht es so schlimm aus, dass die Bettwanzen Asthma bekommen!
Matthias Jung hat die „Generation Teenietus“ genau beobachtet und mit Hilfe mehrerer Schüler und einschlägiger Fachliteratur alle wichtigen Informationen für die ahnungslosen Erwachsenen zusammen getragen. Spaßpädagogik für die ganze Familie, faktenreich und äußerst unterhaltsam.
Matthias Jung gibt lehreiche Tipps für Eltern und lachbereite Erwachsene, die danach viel mehr über die Welt der „Alter, Opfer und Digga“ wissen und verständnisvoll sagen: „Kind, du musst jetzt ganz stark sein! Das WLAN ist ausgefallen!“

Immer wieder vergleicht Matthias Jung die Lebenswelt der „YoutubeIphoneLatteMachiattoSelfieSmoothieWifiLäuftbeidirChilllout-Zonen-Liebhaber!“ mit seinen zahlreichen eigenen Erfahrungen und stellt fest, dass vieles doch gar nicht so anders ist als in seiner Jugend. Vieles wird heute auch klarer: Denn bei Goethes „Erlkönig“ wundert man sich über den späten Ausritt des Vaters mit seinem Kind. Heute weiß man, der kann morgens ausschlafen, der hat Elternzeit!

Teenager unter Druck, marode Schulen, hyperaktive Eltern – Matthias Jung findet an diesem Abend das, was die Pädagogik schon lange verloren hat: Ganz viel Spaß!
(Öffentlicher Anzeiger)

„Ich konnte unser Familienleben am heutigen Abend in fast jedem Satz und in jeder Episode wieder erkennen“ (zweifache Mutter aus Rennertshofen)

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