Stephan Bauer – Vor der Ehe wollt ich ewig leben

http://www.stephanbauer-kabarett.de/

Freitag, 25. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: Vor der Ehe wollte ich ewig leben. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… – und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.

Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.

Die Ehe hat doch auch ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus…

Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“

Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“.

Hans Gerzlich – So kann ich nicht arbeiten

http://www.gerzlich.de/

Samstag, 26. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Diplom-Ökonom Hans Gerzlich hat sich in der Büro-Arena unter jene Gladiatoren gemischt, die ihren überfüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben verwechseln, deren Freizeit Rufbereitschaft heißt und auf deren Grabstein steht: Er brannte für seinen Job… aus. Staubtrocken und bleistiftspitz knöpft sich der Kabarett-Seiteneinsteiger DAS brandaktuelle Thema Nr. 1 unserer schönen neuen Arbeitswelt vor: Burnout! Dazu hat der Gelsenkirchener Schreibtischtäter mit seinem Publikum im Wartezimmer seines Therapeuten Platz genommen. Man kommt ins Gespräch – auch wenn nur einer spricht. Dabei präsentiert uns der ehemalige Marketing-Referent mit strammem Aufwärtshaken und besten Nehmerqualitäten den geistig-moralischen Kontostand unserer Schicksalsgemeinschaft, gewürzt mit Bonmots aus dem alltäglichen BüroWahnsinn: Gerzlich plaudert aus, warum Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen sollten, wieso unkoordiniertes, chaotisches Durcheinander heute Multitasking heißt und warum Ihre Einkommenshöhe von Ihrer Schuhgröße abhängt. Feinsinnig in der Betrachtung, konsequent in der Bilanz. Und es gibt trotzdem was zu
lachen. Sogar ’ne ganze Menge. Andauernd. Ständig. In einem durch gewissermaßen. Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken und der Kopf beginnt zu rumoren – schrieb die Presse. Kabarett heute eben.