Johannes Flöck – Verlängerte Haltbarkeit

https://johannesfloeck.de/

Freitag, 29. Juni 2018
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

In seinem neuen Soloprogramm erfahren Sie wie man auf authentisch-humorvolle Weise mehr Spass am Reifen hat.
,,Gut fühlen ist wichtiger als gut auszusehen und länger Leben ist besser als die Alternative.“
Es nützt ja nichts dem Altern nur die frischgeglättete Botoxstirn zu bieten, erleben Sie eine biologisch nachhaltige Frischzellenkur fürs Gemüt!(liche Reifen)

Themenwelten wie, gesunde Ernährung ,,ein Glas Rotwein ersetzt eine Stunde Sport“ oder wie ,,Mann als Gentlemen die Haltbarkeit der Partnerschaft verlängert“ bieten nur einige Einblicke in die ,,Flöckosophie“ und eine echte Alternative, altersbedingte Veränderungen wieder positiv zu betrachten. Laufen Sie nicht den falschen Schönheitsidealen hinterher.

“ Es gibt nur drei die Dir die Wahrheit über dein Aussehen sagen – Kinder, Betrunkene und Leggins.“

Johannes Flöck nimmt Sie in seinem neusten Programm mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt des professionellen Reifens und bietet eine humorvolle Motivation gegen Altersresignation.

Oder wie es die Presse beschreibt:,,Es ist nicht nur der Dreierpack aus Körpereinsatz, umwerfender Mimik und anspruchsvoller Komik, mit dem Johannes Flöck fast zwei Stunden den ausverkauften Saal begeistert…sondern auch Erkenntnisse wie: ,,Die Jüngeren laufen vielleicht schneller aber die Älteren kennen die Abkürzungen“ Allgemeine Zeitung
,,Ein pures Hörvergnügen“ Westfälische Rundschau

,,Nach einem ganzen Abend mit herzhaftem Lachen setzte der Komiker, der u.a. den ,,NDR Comedy Contest“ gewann, bei seiner Zugabe noch einen drauf.“ Wormser Zeitung

Mathias Tretter – POP

http://mathiastretter.de

Samstag, 30. Juni 2018
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach. Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.

Die Auskenner dagegen heißen „Lügenbresse“ und „verschisenes Estäplischment“ (sic – wenn Rechte schreiben, führt das nicht zu Rechtschreibung). Einst hat man seine Mängel kaschiert, heute versteckt man seine Fähigkeiten. Wer Adorno zitiert, gilt als großkotzige Elitesau. Aber wenn man sagt: „Adorno? Sie meinen den neuen Fünftürer von VW?“ – dann ist man im Gespräch.

David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.
Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.

… und die Presse schrieb:

„Tretter schafft es, über Transhumanismus, die Post-Post-Moderne, das Retro-Phänomen Windowing und den Fluch der Unsterblichkeit bei gleichbleibend hohem intellektuellen Anspruch in einem derart unverschämt locker-nonchalanten Duktus und Habitus zu reden und zu spielen, dass man in Gedanken noch kein halbes Mal abschweift. (Süddeutsche Zeitung, Thomas Becker)
Polemisch, selbstironisch, intelligent, eloquent, unterhaltsam, niveauvoll. Tretter gehört zur allerersten Riege junger politischer Kabarettisten, zu jenen, die nicht in den Fußstapfen eines Granden wie Dieter Hildebrandt versinken würden. Großartig. (Göttinger Tageblatt)

Tretter geht immer. Garantiert! (Bonner General-Anzeiger)

 

Thilo Seibel – Wenn schon falsch, dann auch richtig!

https://thiloseibel.de

Freitag, 27. Juli 2018
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Politisches Kabarett von Thilo Seibel

Irgendwie läuft doch was falsch. Die Welt ist unangenehm voll von windschnittigen Populisten, stumpfen Technologie-Nerds und fröhlichen Hedonisten, die ihr SUV mit aufs Kreuzfahrtschiff nehmen wollen. Wir haben geistigen Stillstand in selbstfahrenden Autos, man testet die Wirkung von Mauern gegen Armut, und die einzige Antwort auf politische Gesichtslosigkeit ist das Burkaverbot.

Nur: Was ist die richtige Reaktion? Wohin steckt man sich seine politische Wut?Es gibt einen Weg. Den meisten ist er zu abstoßend, man will sich nicht die Hände schmutzig machen, und die Zahl der persönlichen Opfer ist schwer kalkulierbar –  aber Thilo Seibel hat es trotzdem getan: Er hat sich parteipolitisch engagiert. Einmal im Leben handeln statt reden! Dabei musste er zwei für einen Kabarettisten niederschmetternde Erfahrungen einstecken: Erstens reden andere noch mehr. Und zweitens kann politischer Protest ganz schnell in einer geschlossenen stationären Behandlung enden. Zum Glück helfen bei der Therapie ein ukrainischer Schlachtarbeiter, ein leidenschaftlicher Franzose und Horst Seehofer.

Ein Kabarettprogramm, das mit harten Fakten und brüllkomischen Parodien eine unerhörte Geschichte erzählt. Über das Nichtige im Falschen, das Schlichte im Stumpfen und richtige Lumpen in den falschen Ämtern.

Regie: Molly Spitta


„Seibel ist eine Ein-Mann-Lach-und-Schieß-Gesellschaft… und schafft ein Glanzstück politischen Kabaretts.“

Augsburger Allgemeine

„Ein hochkarätiger, politisch kluger Kabarettabend, der das Publikum begeisterte.“
Badische Zeitung

„Seibel ist auf dem Weg, einer der großen unbequemen Kabarettisten der Republik zu werden“.
Rheinpfalz

Hans Gerzlich – So kann ich nicht arbeiten

http://www.gerzlich.de/

Samstag, 26. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Diplom-Ökonom Hans Gerzlich hat sich in der Büro-Arena unter jene Gladiatoren gemischt, die ihren überfüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben verwechseln, deren Freizeit Rufbereitschaft heißt und auf deren Grabstein steht: Er brannte für seinen Job… aus. Staubtrocken und bleistiftspitz knöpft sich der Kabarett-Seiteneinsteiger DAS brandaktuelle Thema Nr. 1 unserer schönen neuen Arbeitswelt vor: Burnout! Dazu hat der Gelsenkirchener Schreibtischtäter mit seinem Publikum im Wartezimmer seines Therapeuten Platz genommen. Man kommt ins Gespräch – auch wenn nur einer spricht. Dabei präsentiert uns der ehemalige Marketing-Referent mit strammem Aufwärtshaken und besten Nehmerqualitäten den geistig-moralischen Kontostand unserer Schicksalsgemeinschaft, gewürzt mit Bonmots aus dem alltäglichen BüroWahnsinn: Gerzlich plaudert aus, warum Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen sollten, wieso unkoordiniertes, chaotisches Durcheinander heute Multitasking heißt und warum Ihre Einkommenshöhe von Ihrer Schuhgröße abhängt. Feinsinnig in der Betrachtung, konsequent in der Bilanz. Und es gibt trotzdem was zu
lachen. Sogar ’ne ganze Menge. Andauernd. Ständig. In einem durch gewissermaßen. Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken und der Kopf beginnt zu rumoren – schrieb die Presse. Kabarett heute eben.

Stephan Bauer – Vor der Ehe wollt ich ewig leben

http://www.stephanbauer-kabarett.de/

Freitag, 25. August 2017
Beginn 19.30 Uhr | Einlass ab 18.30 Uhr

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: Vor der Ehe wollte ich ewig leben. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… – und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.

Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.

Die Ehe hat doch auch ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus…

Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“

Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“.